Bandweberei Kafka

Wo die Webstühle rattern wie einst

Gehen Sie auf Zeitreise. 1806 ersetzte der Franzose Joseph-Marie Jacquard die bis zu diesem Zeitpunkt in der Weberei übliche Nockenwalze durch das Endlosprinzip der Lochkartensteuerung. Das mühsame Ziehen von Hand der Kettenfäden hatte ein Ende. Und ermöglichte eine Vielzahl von komplexen Mustern.

Die Bandweberei Kafka geht aus einer Weberei in Wuppertal-Langerfeld hervor, die 1898 von Bernhard Mardey als „Mietfabrik“ gegründet wurde. Seitdem sind dort die 25 Jacquard-Webstühle im Einsatz. Form, Farbe und Design der Bänder sind damals wie heute kaum Grenzen gesetzt. Die Produkte sind weltweit nicht nur bei Designern, Konfektionären, Museen und Privatkunden begehrt. Auch bei Ihnen?

Aktuell sind die Produkte nur online erhältlich. Bald aber können Sie wieder einen Blick in die Produktion in diesem lebendigen Museum werfen. In dem bergischen Haus von 1887, das neben der denkmalgeschützten Fabrikhalle der Bandweberei liegt, werden zurzeit umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt.

Dort können Sie künftig die hochwertigen Jacquard-Bänder in einem Shop bewundern. Und sie auch käuflich erwerben. In den Seminarräumen sollen Kreativ-Workshops stattfinden.

Infos

Bandweberei und Museum Kafka
Öhder Straße 47 und 49
42289 Wuppertal
Tel. +49 (0) 2294 / 9 92 30 90
E-Mail: info@c-pauli.de
Internet: www.baenderei-kafka.de