Bergische Struktur- und Wirtschaft

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Der Wipperkotten: Handwerkskunst in malerischer Kulisse

Handwerkliche Präzisionsarbeit – ganz ohne Hightech

Malerisch steht der Wipperkotten an der rauschenden Wupper. In dieser letzten großen Doppelkottenanlage können Sie den Schleifern noch heute bei der täglichen Arbeit zusehen. Während Sie die malerische Kulisse genießen, sich in einer kleinen Ausstellung über das Handwerk informieren oder nebenan im kleinen „Kaffee im Kotten“ entspannen, werden Ihre mitgebrachten Schneidwaren generalüberholt.

Die Ursprünge des Wipperkottens gehen bis auf das Jahr 1605 zurück. Mehrfach fiel das Gebäude dem Feuer zum Opfer. 1858 wurde es zuletzt vergrößert und so errichtet, wie wir es heute kennen.

Bis zu 16 Schleifer formten, schärften und polierten hier Schneidwaren aller Art. Präzisionsarbeit: Nicht dicker als eine Zeitungsseite darf manches Spezialmesser sein. Den Druck der Klinge auf den Schleifstein reguliert der Schleifer mit seinem Körpergewicht. Dazu trägt er „Schliepblottschen“ – einen mit Lederstücken versehenen Holzschutz.

Daran hat sich seit uralten Zeiten wenig geändert.

Einschränkungen wegen Hochwasser im Juli 2021

Wie Sie sicherlich aus den Medien erfahren haben, sind einige Teile des Bergischen Städtedreiecks ebenfalls schwer von dem Starkregen und den damit einhergehenden Überflutungen getroffen worden. Dabei handelt es sich insbesondere um die Stadt- und Ortsteile, die unmittelbar an Bächen und Flüssen liegen.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise oder Ihrem Ausflug auf den jeweiligen Websiten der Ziele/Attraktionen über mögliche Einschränkungen.

Infos

Schleiferei Wipperkotten (Außenkotten)
Wipperkotten 2
42699 Solingen
Tel.: +49 (0) 212 / 2 47 39 58 und (0) 212 / 2 33 73 73
E-Mail: info@schleiferei-wipperkotten.de
Internet: www.schleiferei-wipperkotten.de