Kurzbeschreibung

Länge: 6,5 km

Höhendifferenz: ca. 170 hm

Dauer: ca. 2 Std.

Schwierigkeit: schwer

Remscheid - Gelpetal

Startpunkt diese Tour ist am Steffenshammer, der an der Straße Clemenshammer gelegen ist. An der Hastener Straße befindet sich die Haltestelle Gerstau der Buslinie 615 Richtung Remscheid bzw. Richtung Wuppertal. Von hier aus sind es noch ca. 10 Minuten Fußweg zu unserem Startpunkt. Dazu biegen wir am Autohaus Scheider links in die Straße Mors­bachtal ein und folgen dieser, bis zur Straße Clemenshammer, in die wir links einbiegen. Wer mit dem Auto anfahren möchte, sollte –aus Richtung Gerstau kommend – rechts in die Straße Clemenshammer biegen und dort am Straßenrand parken.

Die Tour führt über 6,5 Kilometer und ca. 170 Höhenmeter durch das schöne Gelpetal, vom Steffenshammer, über das Bergische Zillertal zum Käshammer und wieder zum Steffens­hammer und bietet alle Schönheiten des Bergischen Landes in einer Runde. Die Strecke ist durch zwei Steigungen und nicht immer befestigten Untergrund recht anspruchsvoll, daher ist ein sicherer Tritt erforderlich und festes Schuhwerk wird empfohlen.

Wir starten unsere Wanderung am Clemens­hammer, einer Wohnschaft aus dem späten 16. Jahrhundert, in der sich mehrere Hammer­kotten, Schmiede­ und Schleifkotten ansie­delten. Es gab an dieser Stelle vier Hämmer, den Bollenhammer, den Rottsiepershammer, den Schliepershammer und den Steffensham­mer, Letztgenannter ist als einziger bis heute erhalten und funktionstüchtig. Der Steffens­hammer e.V. zeigt hier an vielen Samstagen im Jahr Interessierten die alte Schmiedekunst (www.steffenshammer.de).

Wenn wir am Steffenshammer vorbeigehen, passieren wir eine Schranke und wählen direkt rechts den steil den Berg hinaufsteigenden Waldpfad. An der Weggabelung halten wir uns links. Die darauffolgende Abbiegemöglich­keit ignorieren wir und gehen weiter gerade­aus, bis wir auf einen breiteren Wanderweg treffen. Diesen überqueren wir und gehen den Weg rechts an einem Strommast vorbei weiter. Der Waldweg geht in einen Feldweg über. Wer nach dem Anstieg eine kleine Rast einlegen möchte, der findet hier eine Bank mit einem wunderbaren Blick Richtung Remscheid. Am Ende des Weges, der zwischen Weiden hindurchgeht, treffen wir auf einen breiteren Waldweg und biegen nach links ab. An der nächsten Gabelung gehen wir rechts den Wald hinunter, bis wir auf einen breite­ren Weg stoßen, auf dem wir uns scharf nach rechts wenden. Diesem folgen wir nun an der nächsten Biegung nach links. Wir bleiben auf dem ebenen Weg und nehmen nicht den noch einmal weiter links liegenden Pfad ins Tal.

Linker Hand blicken wir ins Tal hinunter, wo sich eine Reihe von hintereinanderliegenden Stauteichen befinden. Hier wurde für die metallverarbeitende Industrie der Saalbach aufgestaut und eine Reihe von Hämmern und Kotten nutzten das aufgestaute Wasser zur Energiegewinnung. Schilder des Industrie­-Geschichtslehrpfades weisen an entsprechen­den Stellen entlang des Saalbachs und der Gelpe darauf hin, welche Produktionsstätten sich einst hier befanden.

An der Kreuzung am Ende des Weges halten wir uns links und überqueren den Saalbach, bevor wir uns wieder nach links wenden und nun auf der anderen Seite der Stauteiche das Tal durchwandern. Hinter den Teichen liegt ein Minigolfplatz, der gerade an warmen Sommertagen unter dem schützenden Blätterdach zu einer Partie Sterngolf (eine Art Minigolf mit etwas anderen Massen und Regeln) einlädt. An der Kreuzung, an der er liegt, kann man sich nun entscheiden, ob man schon im geradeaus gelegenen Haus Zillertal (www.haus­zillertal.de) eine Rast einlegen möchte, oder ob man noch einen Umweg über den Käshammer nehmen möchte.

Dazu wenden wir uns nach rechts, hierfür kann man entweder die asphaltierte Straße oder den rechts davon gelegenen, parallel verlaufenden Trampelpfad nutzen. Am Ende des Trampelpfades biegen wir nach rechts ab und dann direkt wieder scharf rechts, wo der Weg steil den Berg hinaufführt. Lassen Sie sich nicht irritieren, es wirkt wie eine 180° Wende, ist aber richtig. Der Weg schlängelt sich beständig den Berg hinauf und bleibt ein befestigter Waldweg. Wir gelangen zu einer Schutzhütte, dort biegen wir links ab. Jetzt geht es angenehm bergab.

Vor einem Durchfahrt­-Verboten­-Schild biegen wir nach links in den Wald. An dieser Stelle muss ein wenig auf den Weg geachtet werden, der nicht immer ersichtlich ist. Nach etwa 50 Metern halten wir uns rechts und treffen auf einen Schotterweg, auf dem wir uns links halten und weiter bergab gehen. Links im Tal sehen wir ein paar Häuser. Wir biegen noch zweimal nach links ab und überqueren so die Gelpe, der Weg führt uns vorbei an den Häusern, die wir soeben von weiter oben sahen. Am Ende des Weges erkennen wir ein typisch bergisches Fachwerk­haus. Wir haben das ehemalige Ausflugslokal Käshammer erreicht. An der Weggabelung sehen wir rechts den alten Käshammer idyllisch gelegen, eines der bis heute mit am besten erhaltenen, aber nicht mehr als Produk­tionsstätte betriebenen Hammergebäuden des Bergischen Landes.

Unser Weg führt weiter links herum, entlang der Gelpe. Wir treffen wieder an die Kreuzung an der wir zunächst den Berg hinaufgegangen sind und wo der Trampelpfad auf die Straße stieß. Diesmal halten wir uns rechts und bleiben auf der asphaltierten Straße, die uns wieder zum Minigolfplatz führt. Wir biegen nach rechts Richtung Haus Zillertal ab und haben noch einmal die Möglichkeit, uns für eine Einkehr zu entscheiden.

Wir verlassen das Gelände von Haus Zillertal, wenden uns nach rechts und nehmen die linke Straße, die wir wiederum nach wenigen Metern auf der linken Seite verlassen und einen Trampelpfad betreten, der uns am Bach entlangführt. Bei genauerem Hinsehen, kann noch an vielen Stellen die gemauerten Böschungen und Brücken erkannt werden, die an die industrielle Nutzung des Geländes erinnern, sich aber heute romantisch ins Landschaftsbild einfügen. Wem der Weg zu uneben ist, der kann auch an dieser Stelle einfach auf der Straße bleiben. Der Pfad mündet wieder auf der Straße und wir biegen nach links über die kleine Brücke ab. Die Straße führt uns nach etwa 500 Metern direkt zu unserem Ausgangspunkt am Clemenshammer.

Anfahrt

ÖPNV: Bushaltestelle Remscheid Gerstau, Buslinie 615

Parken: Wanderparkplatz am Clemens­hammer, bzw. Straße Clemenshammer, Zufahrt über Morsbachtalstraße. Der Parkplatz beim Steffenhammer bietet mit vier Stellplätzen nur wenig Kapazität und ist meist belegt, parken ist am Seitenrand der Straße Clemenshammer möglich.