Kurzbeschreibung

Länge: 6,5 km

Höhendifferenz: ca. 100 hm

Dauer: ca. 1 Std. 45 Min.

Schwierigkeit: mittel

Wuppertal - Arboretum

Startpunkt unserer Runde durch das Arbore­tum-­Burgholz ist der Wanderparkplatz Kaiser­eiche im Wuppertaler Ortsteil Küllenhahn. Von der Haltestelle Wuppertal­-Odenwaldweg der Linie 613 Richtung Wuppertal Schulzen­trum Süd ist es ca. 1 km; von der Haltestelle Wuppertal­-Obere Rutenbeck der Buslinie 633 Richtung Wuppertal Am Burgholz sind es ca. 600 m zu Fuß bis zum Wanderparkplatz Kaisereiche. Die Wanderung über 6,5 Kilo­meter eignet sich hervorragend für die ganze Familie, denn sie hat mit lediglich ca. 100 Höhenmeter wenig Steigung und verläuft hauptsächlich auf festen und gut ausgebauten Wanderwegen.

Auf dem Wanderparkplatz Kaisereiche wenden wir uns nach links direkt hinein in den Wald und folgen der Wandermarkierung des Weges »A2« , der Waldweg führt sanft bergab. Schon nach wenigen Metern nehmen wir einen klei­nen Trampelpfad nach rechts und stoßen auf die Sambatrasse, eine ehemalige Bahntrasse, die ihren Namen der kurvenreichen Strecken­führung verdankt. Hier biegen wir nach links und folgen der Sambatrasse, kreuzen eine Straße und passieren den Bahnhof Burgholz. An der darauffolgenden Kreuzung, an der drei Kohlenmeiler an die Tradition der Köhlerzunft im Burgholz erinnern, biegen wir nach rechts auf einen breiten, asphaltierten Weg, hinein ins größte Arboretum Deutschlands. (www.wpz-­burgholz.de) Wenn wir an der nächsten Kreuzung an einer Schutzhütte vorbeikommen, gehen wir weiter geradeaus. Abzweigende Wege ignorieren wir. An einer Weggabelung steht eine weitere Schutzhütte, wir halten uns links und bleiben so auf dem breiten Weg.

Der Weg mündet auf einem größeren Platz, hier nutzen wir rechts einen Trampelpfad, der uns in den Wald hineinführt. Aktuell ist der Bereich allerdings stark zerfurcht und es bedarf etwas Aufmerksamkeit, um den Beginn des Weges zu erkennen. Beim Übergang in einen Buchenwald ist der Wegverlauf wieder gut zu sehen, er verläuft gut ausgetreten und sanft bergab.

Der Weg trifft auf einen breiteren, geschot­terten Weg und wir wenden uns nach links, er steigt nun wieder leicht an. Eine über­dachte Picknickbank lädt zur Rast ein. Der Weg verläuft zu weiten Teilen nicht nur auf dem Wanderweg »A2« , sondern auch auf dem Wolfgang­-Kolbe-­Weg, der durch einen Käfer markiert ist. Wolfgang Kolbe war einer von Deutschlands bedeutendsten Insektenfor­schern, der über 25 Jahre seines Lebens nicht nur Leiter des Fuhlrott­-Museums war, sondern auch im Staatsforst Burgholz forschte.

Links von uns am felsigen Hang erkennen wir immer wieder Blaubeerkraut, das typisch für das Bergische Land ist. Bei der nächsten Möglichkeit biegen wir scharf rechts ab und gehen weiter bergab, entlang des Wander­weges »A2« . Wir kommen an einer Mischung aus Küsten­-Mammutbäumen (Redwoods) und Leyland­-Zypressen vorbei. Wir passieren einen Tümpel und halten uns links, der Weg selbst beschreibt eine leichte Rechtskurve. Den rechts abfallenden Weg ignorieren wir und bleiben stattdessen auf dem breiten Wanderweg.

Es lohnt sich, an der felsigen Böschung zur linken stehen zu bleiben und aufmerksam zu schauen, denn hier lassen sich eine Menge kleiner Braunmäuse in ihrem natürlichen Umfeld beobachten. Wer eine gute Kamera dabei hat, kann von ihnen wundervolle Bilder machen. Wer die Ohren spitzt, der hört hier keinen Zivilisationslärm, sondern das Murmeln von Wasser und die Rufe verschiedenster Vögel.

Der Weg führt nun stetig, aber sanft bergauf, von rechts und links stoßen weitere Wege hinzu und bilden einen gemeinsamen, breiten Weg. Dieser stößt auf die Kreuzung mit der Schutzhütte, die wir zu Beginn unseres Rund­weges schon passierten. Wir wenden uns nach rechts, an den Kohlenmeilern wieder nach links und folgen wieder der Sambatrasse, vor­bei an der Gaststätte Burgholz.

Auf dem Weg zurück zum Parkplatz gehen wir noch ein Stück die Trasse hinunter, bis wir auf der linken Seite einen Zaun aus Stahlträgern und Ketten sehen, ihm gegenüber biegen wir rechts wieder auf den Waldweg, der uns links herum zurück zum Wanderparkplatz führt, wo unsere Tour endet.

Anfahrt

ÖPNV: Bushaltestelle W­-Odenwaldweg (Buslinie 613, 1 km zu Fuß bis zum Wander­parkplatz) oder W-­Obere Rutenbeck (Buslinie 633, ca. 600 m bis zum Wanderparkplatz).

Parken: Komfortabel parken auf dem Wanderparkplatz Kaisereiche, Zur Kaisereiche. Sollte der Parkplatz belegt sein, nicht an der Straße parken, denn hier wird rigoros abgeschleppt. Ausweichend kann an der Küllenhahner Straße geparkt werden.