Kurzbeschreibung

Länge: 6,5 km

Höhendifferenz: ca. 130 hm

Dauer: ca. 1 Std. 45 Min.

Schwierigkeit: mittel

Remscheid - Lüttringhausen

Startpunkt ist gegenüber des Hotel Fischer an der Lüttringhauser Straße. Hier gibt es genügend Parkmöglichkeiten auf dem Seiten­streifen. Die nächstgelegene Haltestelle ist die Richthofenstraße der Buslinie 654, Richtung Lüttringhausen Klausen/Karl­-Arnold­-Straße, die ca. 200 Meter vom Ausgangspunkt der Wanderung liegt. Unsere Tour führt uns auf 6,5 Kilometern und 130 Höhenmetern durch den Remscheider Stadtteil Lüttringhausen, der einen ganz eigenen und doch typisch bergischen Charme hat.

Vom Startpunkt biegen wir links in die Straße Felder Höhe ein, am Horizont sehen wir die markanten Umrisse von Remscheid mit dem Rathausturm und dem Wasserturm. Sofort biegen wir nach rechts in die Adolf-­Claren­bach-­Straße. Der gebürtige Lüttringhausener und Reformator Adolf Clarenbach war einer der ersten reformatorischen Märtyrer, der im Rheinland sein Leben für seinen Glauben opferte. Ein Gedenkstein ihm zu Ehren steht gegenüber des Hotel Fischer und wir werden ihn am Ende unserer Wanderung noch sehen.

Der asphaltierte Weg führt uns seicht bergab zwischen Häusern auf der einen und Weiden auf der anderen Seite hindurch auf den histori­schen Ortskern zu. Linker Hand kommen wir an der Firma Pipersberg vorbei, deren Turm weithin zu sehen ist. Wir stoßen auf die Pulverstraße, auf der Ecke uns gegenüber steht ein wunderschönes bergisches Haus, das gerade im Frühjahr von Flieder und Blauregen malerisch eingerahmt wird. Links daran vorbei halten wir auf den Zwiebelturm der evangelischen Kirche zu.

Die Straße führt uns direkt durch eine typisch bergische Altstadtgasse zur Kirche hinauf, an deren Fuß wir uns nach rechts wenden. Zur vollen Stunde ist das klangvolle Kirchen­geläut weithin hörbar. An der Eisdiele Belfi biegen wir nach links und folgen der Straße, die eine Rechtskurve beschreibt. An der nächs­ten Kreuzung biegen wir nach links in die Tannenbergstraße ein und folgen ihr bergauf, bis wir an der nächsten Kreuzung rechts in die Richard­-Pick­-Straße einbiegen. Links von uns befindet sich die Katholische Kirchengemein­de Heilig Kreuz.

An der T­-Kreuzung wenden wir uns nach rechts. Schon nach wenigen Metern zur nächsten Kreuzung an der Gneisenaustraße wenden uns nach links. Am Ende dieser Straße sehen wir auf der anderen Straßenseite das Rathaus von Lüttringhausen, das mit seinem Turm eben­falls zur Lüttringhausens ganz eigener Skyline beiträgt. Schräg gegenüber dem Rathaus befindet sich auf der Ecke Kreuzbergstraße und Am Schützenplatz, quasi im Herzen Lüttring­hausens, das Hotel-­Restaurant Kromberg, das seit nunmehr 125 Jahren in Familientradition geführt wird (www.hotel­-kromberg.de).

Wir biegen nach links in die Kreuzbergstraße, der wir folgen, bis wir links in die Gerberstraße einbiegen. Unsere Wanderung setzen wir fort, indem wir uns dann noch einmal nach rechts und erneut die Richard­-Pick-­Straße entlangge­hen, bis diese auf die Klausener Straße trifft, die wir über den Zebrastreifen queren. Wir stehen nun vor der alten städtischen Jahn­-Turnhalle am Jahnplatz, einer Anlage, die an Zeiten erinnert, als der BV 08 Lüttring­hausen noch in der zweiten Fußballbundesliga Erfolge feierte. Heute kickt hier der FC Remscheid.

Wir gehen links am Platz vorbei den Weg hinunter und gelangen auf die Remscheider Straße, die wir überqueren und nach rechts gehen. Ihr folgen wir ein gutes Stück, vorbei an der Anlage der Evangelischen Stiftung Tannenhof auf der anderen Straßenseite. Wer möchte, kann in Höhe der Hausnummer 67 noch einen Abstecher nach links machen, um dort hinter den Häusern einen schönen Foto-­ oder Aussichtspunkt zu genießen. Der Weg führt jedoch noch ein Stück weiter, bis wir links in die Stursberger Straße in ein ruhiges Wohngebiet abbiegen. Gerade im Frühjahr bezaubern die vielen kleinen Vorgärten in ihrer bunten und vielfältigen Blütenpracht.

Die Straße führt uns – sanft abfallend – auf ein Waldstück zu. Wenn wir dieses erreicht haben, biegen wir nach links von der Straße auf einen steil abfallenden Waldweg ein, der entlang eines Feldes verläuft. Sobald sich der Waldweg teilt, halten wir uns rechts, und folgen dem Weg immer weiter hinab. Bei der ersten Möglichkeit biegen wir nach links ab und treffen dort erneut auf eine asphaltierte Straße, auf der wir uns nach rechts wenden.

Wir biegen bei nächster Gelegenheit nach links, überqueren über eine kleine Brücke einen Bachlauf und folgen dann dem Weg, der hier auf der rechten Seite parallel zum Diepmannsbach verläuft. Dieser mündet im weiteren Verlauf in den Morsbach. Der Weg führt uns an der alten Tackermühle vorbei, die im 15. Jahrhundert als Fruchtmühle erbaut und später als Textilbetrieb genutzt wurde. An der nächsten T-­Kreuzung wenden wir uns nach links und sehen nun auch den großen Stauteich, der hinter der Mühle liegt und der einst das Wasserrad der Spinnerei betrieb. Der Stauteich hat heute allerdings nur noch ein Drittel seiner ursprünglichen Größe.

Bei der nächsten Möglichkeit biegen wir nach links in den Wald, überqueren noch einmal den Diepmannsbach über eine Holzbrücke und folgen dann dem weichen, doch von Wurzeln durchzogenen Pfad bergan. Links unter uns sehen wir nun den Stauteich der Mühle in seiner ganzen Größe. Der Weg beschreibt eine Rechtskurve und teilt sich. Wir nehmen den rechten Weg und gehen stramm bergauf. Zwei Abzweigungen nach links ignorieren wir.

Auf der Kuppe angekommen, können wir uns entscheiden: Ein kleiner Umweg nach rechts durch den Wald, hier beschreibt der Weg eine Kurve die uns runter an die Autobahn A1 bringt, belohnt uns mit einem schönen Blick über eine Wiese nach Lennep hinüber. Wir können den Weg aber auch einfach geradeaus weiter gehen. Beide Wege werden wieder zusammengeführt, wir gehen noch ein Stück geradeaus, bis wir hinter einer kleinen Baumgruppe nach links auf einen Feldweg einbiegen, der an Weidezäunen vorbeiführt.

Am Horizont sehen wir wieder den Turm der Firma Pipersberg. Der Weg führt uns in eine Senke, an einer Pferdekoppel und zwischen Feldern hindurch, bis er auf der Höhe auf eine asphaltierte Straße trifft. Hier wenden wir uns nach rechts und folgen der Straße, bis sie wieder zu unseren Ausgangspunkt gegenüber des Hotels Fischer stößt. Hier gibt es nun die Möglichkeit auf seiner rechten Seite das zu Beginn erwähnte Denkmal zu Ehren Adolf Clarenbachs zu besichtigen.

 

Anfahrt

ÖPNV: Bushaltestelle RS­Lüttringhausen Richthofenstraße, (Buslinie 654), 200 m bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Parken: Auf dem Seitenstreifen gegenüber des Hotel Fischer, parken ohne Parkschein/ Parkscheibe möglich. Bitte achten Sie beim Aussteigen auf den fließenden Verkehr!