Ein absolutes Muss: die Schwebebahn

Mit dem „stahlharten Drachen“ muss man einfach mal gefahren sein

Die Berliner haben das Brandenburger Tor, die Kölner den Dom und die Wuppertaler die Schwebebahn. Als stahlharten Drachen mit vielen Bahnhofsköpfen hat die Wuppertaler Dichterin Else Lasker Schüler sie beschrieben. Ein Ritt auf diesem Drachen sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Egal wo Sie einsteigen: Eine Rundfahrt über die gut 13 Kilometer lange Strecke dauert etwa eine Stunde. Warten müssen Sie sonntags maximal sechs Minuten. Werktags fahren die Züge im Drei-Minuten-Takt. Damit gestaltet sich dieses kleine Abenteuer erfrischend unkompliziert.

Wohnviertel und Hinterhöfe gleiten vorbei, Fabrikanlagen, Parks und Gärten. Meist schweben Sie direkt über der Wupper, bis zu zwölf Meter hoch. Aber auch in Vohwinkel, mitten durch die quirlige Kaiserstraße, dicht vorbei an ehrwürdigen Häusern der Gründerzeit.

Für Architektur-Freunde sind viele der 20 Stationen im wahren Wortsinn bemerkenswert. Für Fotografen ergeben sich entlang der Strecke einzigartige Motive. Und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt können Sie kaum bequemer erreichen.

Aber letztlich braucht es keinen besonderen Grund. Denn die Wuppertaler Schwebebahn – die muss man einfach erlebt haben.